Gatsby Quartett


Das Gatsby-Quartett verschreibt sich dem Oldschool-Jazz des frühen 20. Jahrhunderts. Die Goldene Ära des Swing, die „Roaring 20s“, eine Welt geprägt von urbaner Wildheit – darin entstand in Amerika eine neuartige musikalische Kultur: Jazz. In der Zeit nach dem ersten Weltkrieg blühte diese junge Musikrichtung zum ersten mal so richtig auf. Swing, Boogie-Woogie, Jive, Charleston und Dixieland sind nur einige der vielen Sub-Genres, welche von Chicago, New Orleans und New York aus bald ganz Amerika begeisterten. Jazz begleitete die Gesellschaft in ihren vielleicht turbulentesten Zeiten durch die nicht enden wollende Party der 20er Jahre, die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre und die Weltkriegsjahre in den 40ern, bevor die Vorherrschaft dieser Musik letztendlich vom Rock-N-Roll und Pop abgelöst wurde.

Das Gatsby Quartett, bestehend aus Christina Schamei (Gesang), Johanna Klein (Saxophon, Gesang), Svenja Doenck (Bass) und Benedikt ter Braak (Klavier) reinterpretiert Musik von Komponisten dieser spannenden Epoche. In Ihrer ungewöhnlichen Besetzung ohne Schlagzeug holen sie den Geist der frühen Moderne in die Gegenwart und geben ihm durch eigene Arrangements und individuelle Interpretation einen neuen Anstrich. Im Mittelpunkt Ihres Programms stehen vier Größen der 20er, 30er und 40er: George Gershwin, Duke Ellington, Cole Porter und die Andrews-Sisters.